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Die Wurzeln der österreichischen US-Automobilszene führen zurück in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Zu diesem Zeitpunkt entstanden aus einzelnen Grüppchen von Freunden amerikanischer Automobilkultur erste Interessensgemeinschaften, die Keimzellen der heutigen Clubs und Vereine. Während zu dieser Zeit schon eine lebendige Automobil-Veteranen und Oldtimerszene existierte, blühte die US-Sparte nur im Verborgenen: Die Nachwirkungen des Ölschocks 1973 sowie die immer wieder gerne von Sachunkundigen behaupteten Verbindungen der US-Automobilisten und Sammler zum Rotlichtmilieu machten weder den Besitz noch die Benutzung solcher Fahrzeuge in der Allgemeinheit salonfähig.

Die ersten nennenswerten vereinsähnlichen Aktivitäten zur Förderung historisch bedeutsamer US-Automobile wurden gegen 1975 im Raum Wien Süd/Baden (NÖ) erkennbar, die, unterstützt durch mediales Echo, sehr bald auch in allen anderen Bundesländern aufgegriffen wurden. Heute gibt es in Österreich mehr als zwanzig Vereinigungen, die sich mit der Historie des amerikanischen Automobil- und Verkehrswesens beschäftigen und die Erhaltung und Pflege amerikanischer Fahrzeuge als Vereinszweck definieren. Darüber hinaus wurden auch Verbindungen zum ÖMVV (Österreichischer Motor-Veteranen-Verband und FIVA-Repräsentanz), der Dachorganisation des heimischen Oldtimerwesens geschaffen, die beweisen, dass es gelungen ist, dem amerikanischen Fahrzeug den ihm zustehenen Platz im Kreise aller anderen historischen Automobile zu verschaffen und zu sichern.

Die mit Abstand besten Belege dafür, dass US-Klassiker absolut salonfähig und begehrt geworden sind, findet man auf zweierlei Weise: die behördlich approbierte Auflistung nachweislich historischer Kraftfahrzeuge der Fa. EUROTAX enthält einen eigenen Bereich US-Fahrzeuge und weiters die Tatsache, dass heute die meisten nicht unbedingt US-orientierten Oldtimerfans sich auch gerne einen alten "Amischlitten" halten, der aufgrund seiner einfachen, dafür aber robusten und äußerst zuverlässigen Technik fahrerisches Vergnügen in den grauen Schrauber-Alltag bringt.

Die stark angewachsene Zahl von US-Car-Clubs sowie der Umstand, dass speziell diese Vereine sehr rege Aktivitäten haben, führte immer häufiger zu Terminkollisionen bei den beliebten und gern besuchten Veranstaltungen. Die offene und stark gemeinschaftsorientierte Geisteshaltung der US-Auto-Freunde, wie auch die besonders stark ausgeprägte Begeisterung für Hobby  und Umfeld ermöglichte es, im Jahr 2001 die namhaftesten Vertreter der US-Szene Österreichs an einem  Tisch zu vereinen und das FORUM US CARS AUSTRIA ins Leben zu rufen. Dieses Forum ist nicht als Dachorganisation mit festgelegten Administrationsstrukturen zu verstehen, sondern soll in erster Linie die gesamtösterreichischen Veranstaltungen koordinieren, ausländischen Interessensvertretungen einen Überblick über ihr österreichisches Pendant anbieten und dem Daten- und Informationsaustausch der Clubs untereinander dienen. Der Vorsitz und die Durchführung des Forums  wechselt jährlich zu einem anderen Club, um auf diese Weise das gegenseitige Kennenlernen zu fördern und dem veranstaltenden Club die Möglichkeit einzuräumen, sich selbst zu präsentieren und seine speziellen Ideen und Alltagsprobleme besser verständlich vermitteln zu können. Darüber hinaus soll das Forum dazu beitragen, gemeinsame Leitideen zu entwickeln, die das einheitliche Wirken der US-Car-Vereine  nach Außen unterstützen.

Die Sonderausstellung "THE AMERICAN DREAM – Das amerikanische Automobil im Wandel der Zeit" zur Oldtimermesse 2002 ist ein sichtbares Resultat der bisherigen Forumstätigkeit für die Szene und soll für Interessierte ein Informationspool für das gesamte österreichische Bundesgebiet sein.

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