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NEWS

 

PRÄSIDENT CLINTONS MUSTANG

AUTORESTAURATION IM COLLEGE

SHELBY MUSEUM

CHRYSLER VERTREIBT IN ÖSTERREICH SELBST

AUTOMOTIVER UNTERRICHT

DAS SCHNELLSTE POLIZEIAUTO DER WELT VERSCHENKT

NEUZUGANG IM HENRY FORD MUSEUM IN DEARBORN

NEUE REPROTEILE FÜR CHEVY II UND NOVA

AUTOMUSEUM IN YPSILANTI ERÖFFNET

 


 

PRÄSIDENT CLINTONS MUSTANG

Die wenigsten Leute wissen, dass US-Präsident Bill Clinton stolzer Besitzer eines Ford Mustangs ist. Es handelt sich dabei um ein Cabriolet des Modelljahrgangs 1967 mit Sechszylindermotor. Dies ist übrigens das einzige Auto, das Clinton je besessen hat! Jeff Dwire, der bereits verstorbene Stiefvater des Präsidenten, kaufte das Cabrio im Jahre 1972 für Roger Clinton, dessen Bruder, der damals gerade 16 Jahre alt wurde. Bill Clinton studierte zu dieser Zeit gerade an der Yale-University und wohnte mit seiner Familie in Hot Springs, Arkansas.

Als Clinton etliche Jahre später Gouverneur von Arkansas wurde kaufte er das kleine blaue Cabrio von seinem Bruder. Er ließ den Wagen restaurieren, inklusive neuem Lack, neuer Tapezierung und neuem weißem Verdeck. Das Auto wurde von Clinton hauptsächlich während seiner spärlichen Wochenendfreizeit genutzt.

Später verwendete er den treuen Begleiter auch während seiner Präsidentschaftskampagne. So zum Beispiel mit großem Öffentlichkeitsauftritt am 19. August 1992 anlässlich einer Geburtstagsparty, die Freunde für ihn ausrichteten. Begleitet von seiner Frau Hillary und seiner Tochter Chelsea chauffierte der demokratische Präsidentschaftskandidat selbst. Er erschien, ganz zum Mustang passend, gekleidet im Stile der Sechzigerjahre mit Bluejeans, schwarzem Pullover und seiner Lieblingssonnenbrille.
Derzeit ist das prominente Auto ausgestellt im "Museum of Automobiles" in Petit Jean Mountain, Arkansas, welchem es am 16. Juni 1993 von Virginia Kelley, Clintons Mutter, als Leihgabe übergeben wurde. Das Fahrzeug ist zusammen mit etwa 50 weiteren interessanten Exponaten zu besichtigen, ganz im amerikanischen Stil mit lebensgroßer Clinton Pappfigur!

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AUTORESTAURATION IM COLLEGE

Das Mc Pherson College in Mc Person, Kansas ist für viele Studenten erste Wahl. Schließlich ist es das einzige College in den Vereinigten Staaten, in dem als Lehrfach unter anderem auch Automobilrestauration unterrichtet wird. Die Ausbildung endet mit einem staatlich anerkannten Diplom. Das letzte Projekt der Studenten war ein 1948er Lincoln Continental Cabriolet, ein absoluter Klassiker also! Das Auto befand sich zu Beginn seiner Restaurierung in ganz traurigem Zustand. Während der Jahre der Restaurierung des Fahrzeuges konnten die Studenten der Maschinenbau- und der Autorestaurierungsfakultät ihre gelernte Theorien in die Praxis umsetzen, indem sie den alten Lincoln bis auf den leeren Rahmen zerlegten, Stück für Stück restaurierten und wieder zusammenbauten. Die Studenten fertigten unzählige Teile neu an, tapezierten das schöne Stück im gleichen weinrot wie die neue Lackierung. 1992 war das Auto bereits fast fertig gestellt, als es zu einem unerwarteten Rückschlag kam. Ein plötzlich aufkommender Tornado fegte über die Stadt und riss das Dach der Restaurierungs-Lehrwerkstätte weg. Herabstürzende Gebäudeteile zerstörten die wunderschöne neue Lackierung und man musste den Wagen wieder komplett zerlegen und die Karosserie instandsetzen. Mittlerweile ist die Restaurierung des Lincoln fertiggestellt und das Prunkstück fand auch gleich einen Käufer. Das Auto ging an einen Sammler in Michigan. Normalerweise werden die fertigen Autos annonciert, der Lincoln allerdings fand seinen neuen Herrn durch Mundpropaganda. Üblicherweise restauriert das College eher Autos der 20er und 30er Jahre. Es sind bereits viele Raritäten durch die fachkundigen Hände der Studenten gegangen, darunter ein Jewel 1906, viele Ford T- und A-Modelle, ein Rolls Royce 1924 und ein Studebaker 1923. Ein 1921er Ford T “Centerdoor” und ein 1929er Model A Coupe errangen beide den begehrten “National First Junior Award” des Antique Automobile Club of America. Ein vom College restaurierter Pierce Arrow schoss den Vogel ab. Er gewann den “National First Prize” des Classic Car Club of America. Bessere Referenzen gibt es kaum!

 

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SHELBY MUSEUM

Kein Geringerer als Carroll Shelby persönlich ließ dem neuen Projekt der Shelby American Collection jede nur mögliche Unterstützung zukommen: Es wurde in Boulder, Colorado ein neues Museum eröffnet, welches sich den legendären Schöpfungen des tüchtigen Texaners widmet. Die großartige Sammlung zeigt unter anderen Meilensteinen der Renngeschichte den ersten je erzeugten Shelby Cobra, einige FIA Teamautos, Carroll Shelbys eigenes Daytona Coupé, Mario Andretti's Ford GT 40 Le Mans Rennauto, den ersten Shelby GT 350, sowie den berühmten modifizierten Ford Falcon Lieferwagen des Shelby Rennteams. Neben den Autos umfasst die interessante Ausstellung auch eine Menge Trophäen und Erinnerungsstücke, die mit Carroll Shelby und seinen erfolgreichen Rennfahrzeugen in Zusammenhang stehen.

Die Sammlung ist öffentlich zugänglich, hat aber nur Samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Das Museum befindet sich in 5020 Chapparral Court, Boulder, Colorado 80301. Telefonische Auskünfte sind unter 001/303-516 9565 zu erhalten.

 

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CHRYSLER VERTREIBT SELBST

Am 1.Juli 1997 übernahm Chrysler International die AC Austro Car Handelsgesellschaft m.b.H., bis dato im Besitz der ÖAF-Gräf & Stift AG (MAN AG/München). Übernommen wurden auch 240 Mitarbeiter und zehn eigene Handels- und Kundendienst-Betriebe. Chrysler trat auch in alle 68 privaten Händlerverträge ein. Chrysler-Europachef Timothy R. Adams begründete die Vereinbarung zur Übernahme mit dem Konzernziel von Chrysler, in Europa die Effizienz der Marke zu stärken und zu konzentrieren. Es gilt bis zur Jahrtausendwende, den Neuwagen-Absatz von derzeit über 100.000 auf 200.000 Stück zu erhöhen, etwa die Hälfte davon aus österreichischer Fertigung. AC Austro Car peile heuer 5.500 Neuzulassungen an, so der designierte Geschäftsführer Mag. Ingo Natmessnig. Seit Beginn der Zusammenarbeit mit Chrysler 1988 wurden in Österreich ca. 30.000 Chrysler/Jeep zugelassen. 20 Prozent im MPV- und 31 Prozent im Sport-Utility-Segment bedeuten die Marktführerschaft in Österreich.

 

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AUTOMOTIVER  UNTERRICHT

Ein äußerst interessantes Projekt wird derzeit vom “Heritage Automotive Museum and Center for Learning” in Pigeon Forge, Tennessee verwirklicht. In einem riesigen Museums- und Schulungszentrum von 27.800 m2 entsteht mit einem Kostenaufwand von 34 Millionen Dollar eine Ausstellung von historischen Serienfahrzeugen, Custom Cars, Hot Rods, Trucks und Rennautos, sowie Restaurierungswerkstätten in der man das fachgerechte Restaurieren von historischen Autos erlernen kann. Auch die Besucher des Museums können bei der tatsächlichen Restaurierung der Fahrzeuge zusehen, können bei interaktiven Multimedia-Präsentationen am Computer mitmachen oder sich in einem gemütlichen Restaurant ausrasten. Auch das Kaufen oder Leasen einiger Exponate oder Restaurierungskandidaten wird möglich sein. Es werden mindestens 170 Fahrzeuge ausgestellt sein, die laufend ausgetauscht werden sollen um die interessierten Besucher mehrmals pro Jahr anzuziehen. Viele Autos werden in kleinen aber äußerst detaillierten Dioramen mit effektvollen Hintergründen präsentiert werden, mit zeitgenössisch gekleideten Puppen, alter Werbung und anderen Dingen aus der jeweiligen Ära. Es soll das ganze Spektrum der Automobilgeschichte abgedeckt werden. Besondere Höhepunkte und Gegenpole werden verschiedene heutige Show- und Conceptcars der großen Werke in Detroit darstellen.

Das Unterrichtszentrum wird in zweijährigen Lehrgängen das notwendige Fachwissen zum Restaurieren von Klassikern der 20er und 30er Jahre vermitteln und mit Diplomabschluss enden. 160 Studenten jährlich werden die Möglichkeit haben sich von 12 hauptberuflichen Restaurierungsfachleuten ausbilden zu lassen. Es werden moderne Werkstätten zur Verfügung stehen, sogar die Einrichtung eines Ton-Modellierstudios ist vorgesehen. Es sollen in den Lehrwerkstätten pro Jahr etwa 120 Fahrzeuge von den Studenten voll restauriert werden. Es ist auch geplant Stretchlimousinen zu bauen, die auf dem Design des Ford Victoria von 1933 basieren. Der auf 202.000 m2 stehende Gebäudekomplex soll das größte aus Glas hergestellte Bauwerk Amerikas sein und beinhaltet neben den bereits beschriebenen Einrichtungen noch einige Geschäfte und sogar einen Ballsaal. Das neue Oldtimerzentrum liegt etwa 80 Kilometer vom Knoxville entfernt in der Nähe des Smoky Mountains National Park und dem Dollywood-Vergnügungspark. Diese beiden Attraktionen locken bereits jetzt mehr als 13 Millionen Besucher an! Die Gründer dieses gigantischen Projektes rechnen sich dadurch natürlich einen regen Besucherzustrom aus! Die Eröffnung fand planmäßig im Juni 1998 statt.

 

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DAS SCHNELLSTE POLIZEIAUTO VERSCHENKT

Das schnellste benzingetriebene Polizeiauto der Welt wurde kürzlich durch eine Schenkung der Nevada Highway Patrol in die Imperial Palace Antique & Classic Auto Collection in Las Vegas einverleibt. Der “Chaser”, wie der Spitzname des Dragfahrzeuges auf Basis eines 1986er Mustangs lautet, schaffte die Viertelmeile in 7,61 Sekunden bei einer Geschwindigkeit von 288 Km/h. Das Fahrzeug war den damals von der Nevada Highway Patrol eingeführten und für Verfolgungsjagden auf dem weitläufigen Straßennetz verwendeten Ford Mustangs nachempfunden, selbstverständlich mit Polizeilackierung, Sheriffstern und Lightbar. Das spektakuläre Rennauto wurde im Rahmen einer großangelegten Verkehrssicherheits-Kampagne, die sich vornehmlich an jugendliche Verkehrsteilnehmer richtete, bei vielen Dragraces eingesetzt.

 

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NEUZUGANG IM HENRY FORD MUSEUM

Einen besonderen Neuzugang vermeldet das Henry Ford Museum in Dearborn, Michigan. Es handelt sich dabei um ein Locomobile Rennauto, in Fachkreisen bekannt unter dem Namen “Old 16”. Dieser Wagen stellt einen besonderen Meilenstein in der amerikanischen Automobilgeschichte dar, war er doch das erste amerikanische Auto, welches ein internationales Autorennen gewann! Old 16 gewann 1908 den Vanderbilt Cup, eines der bedeutendsten europäischen Automobilrennen. Die Präsentation dieses sensationellen klassischen Rennautos ist hervorragend. Im Rahmen einer Multimedia Show wird ein Film über die Geschichte des Wagens gezeigt, der von niemand geringerem als der mit dem Academy Award ausgezeichneten Filmemacherin Sue Marx produziert wurde.

 

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NEUE REPROTEILE FÜR CHEVY II UND NOVA

Die Besitzer von 1965er Chevrolet Modelle Chevy II und Nova werden sich freuen. Die Firma Trim Parts hat mit Genehmigung von General Motors die Reproduktion der schon seit längerem nicht mehr lieferbaren vorderen Parklicht-Cellone aufgenommen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Verwendung des originalen Materials in dem richtigen Farbton gelegt. Auch die erhabenen Inschriften und Zahlen entsprechen exakt dem Original. Anfragen an Trim Parts, 5161 Wolfpen-Pleasant Hill Road, Milford, OH 45150, USA.

 

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AUTOMUSEUM IN YPSILANTI ERÖFFNET

Ypsilanti, Michigan, eine Kleinstadt in der Nähe der Interstate 94, zwischen Detroit und Ann Arbor gelegen, ist unter den meisten Autoliebhabern wenig bekannt, obwohl es in der Automobilgeschichte eine interessante Rolle gespielt hat. Das kürzlich eröffnete “Ypsilanti Automotive Heritage Museum” wird dies hoffentlich bald ändern! Das Museum ist ein Kooperationsprojekt von vier Personen: Skip Ungrodt, Peter B. Fletcher, Jack Miller und John Tucker Jr. Mr. Tucker ist der Enkel von Preston Tucker, dessen Haus nur drei Blocks vom Museum entfernt steht. Mr. Miller ist der Inhaber von “Miller Motors“, jedem Hudson Fan bekannt als der Inhaber des letzten noch immer existierenden Hudson- Händlerbetriebes.

Die “Autogeschichte” von Ypsilanti beginnt mit den Automobilfirmen Ace und Saxon, beide stellten anfangs der Zwanzigerjahre in der Stadt Autos her. Das Museum stellt zwar einige Bilder und Erinnerungsstücke an diese Anfangszeit aus, die meisten Exponate beziehen sich auf die Zeit der Hochblüte der Autoindustrie Ypsilantis nach dem Zweiten Weltkrieg.

Nach dem Krieg wurde die ortsansässige Bombenflugzeugfabrik von Willow Run von der Regierung an die neu gegründete Kaiser-Frazer Corporation verkauft. Ein ausgestellter 1948er Frazer Manhattan, ein 1953er Kaiser Dragon und ein noch zu restaurierender Henry J erinnern an die Autoproduktion in Willow Run. Kaiser kaufte 1953 die Firma Willys auf und zog nach Toledo. Die leerstehende Fabrik wurde alsbald von General Motors erstanden, die nach dem katastrophalen Brand im Getriebewerk in Livonia ihre Hydramatic Getriebe dort fertigten. Die ehemalige Motoren- und Teileproduktionshallen dienten überdies einige Jahre zur Herstellung von Schwerlastfahrzeugen. General Motors baute daneben einen weiteren neuen Produktions-Bereich zum Bau der umstrittenen Corvair Modelle. Auf diese glanzvolle Zeit erinnert einer der letzten 900 gebauten Fahrzeuge, ein 1969 Corvair mit erst 529 Meilen auf dem Tachometer!

In Willow Run wurde in weiterer Folge die Chevy II Serie produziert, stellvertretend für diese Zeit kann man ein 1963er Chevy Nova Super Sport Hardtop bewundern. Auch ein Vertreter der X-Bodys, ein in Willow Run gebauter 1984er Chevrolet Citation, der sogar von einem Händler in Ypsilanti ausgeliefert wurde ist ausgestellt. Bis vor Kurzem liefen in Willow Run noch die Caprice Modelle vom Band! 

Die Hudsons in der Ausstellung spiegeln den Einfluss von Jack Miller wieder, dessen Hudson Betrieb sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Museum befindet. Miller Motors ist ein alteingesessener Betrieb in Downtown Ypsilanti seit 1927! Im Augenblick stehen unter Anderem ein 1947 Super Six Club Coupe und ein seltenes Hudson Golden Anniversary Cabriolet, das ursprünglich zum “Goldenen Jubiläum der Autoindustrie” 1946 gebaut wurde. Das Museum besitzt auch einen der Tucker Torpedo Kunststoff-Replicas, die im bekannten Hollywood-Film “Tucker” verwendet wurden. Es handelt sich um das Auto, das von Jeff Bridges in der Rolle von Preston Tucker, dem seinerzeitigen Opfer von Intrigen durch die etablierte Automobilwirtschaft, vom Fließband gefahren wurde. Tucker lebte in Ypsilanti, entwickelte seinen Torpedo in dieser Stadt und erprobte auch seine Prototypen auf den Straßen Ypsilantis! Das nahegelegene Haus Preston Tuckers ist nicht öffentlich zugänglich, kann aber von der Straße aus besichtigt werden.

Obwohl das Museum nicht übermäßig groß ist, zeigt es trotzdem einen interessanten Querschnitt der Geschichte rund um die Autoproduktion in Ypsilanti, einem bestimmt nicht uninteressanten Bereich der amerikanischen Autoindustrie. Interessanterweise ist der Eintritt für Einzelpersonen frei, bei Personengruppen allerdings verlangt man einen Dollar pro Person. Das Museum befindet sich auf 112 East Cross Street und ist Samstags von 10h bis 17h und Sonntags von 13h bis 17h geöffnet. Informationen erteilt Jack Miller unter (313) 482-5200

 

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